Standard-Rollstuhl
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Standard, leicht, elektrisch, für die Reha oder die Pflege — Sanitätshäuser unseres Netzwerks führen alle gängigen Modelle.
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Für mehr Beweglichkeit und einfacheren Transport.
Selbständige Mobilität ohne Kraftaufwand.
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Matthias Eger
Gründer & Betreiber
„Ich will etwas ändern — mehr Inklusion, weniger Hürden."
Ich habe selbst eine Krebserkrankung durchlebt. In dieser Zeit wurde mir bewusst, was es bedeutet, mit einem Grad der Behinderung (GdB) zu leben — wie man Barrieren plötzlich mit anderen Augen sieht, wie existenziell Hilfsmittel sind und wie unnötig kompliziert es oft ist, im richtigen Moment die richtige Unterstützung zu finden.
Rollstuhl-Ausleihen.de ist aus diesem Erleben entstanden: eine Plattform, die Menschen, die schnell Hilfe brauchen, mit dem passenden Sanitätshaus in ihrer Nähe verbindet — einfach, transparent und ohne Umwege. Weil ich weiß, dass genau das in solchen Momenten zählt.
Ich bin überzeugt: Digitale Lösungen können Inklusion aktiv fördern. Genau dafür setze ich mich ein.
Ein Rollstuhl wird oft kurzfristig benötigt — nach einer Operation, bei plötzlich eingeschränkter Mobilität oder für die Pflege eines Angehörigen. In diesem Ratgeber erklären wir alles Wichtige rund um die Anmietung eines Rollstuhls in Deutschland.
Ein Rollstuhl wird in vielen Lebenssituationen plötzlich notwendig — und oft handelt es sich dabei um Übergangslösungen, für die ein Kauf nicht sinnvoll wäre. Genau dafür gibt es den Mietrollstuhl. Er ist die unkomplizierte, schnelle und kostengünstige Antwort auf einen vorübergehenden Mobilitätsbedarf.
Typische Situationen, in denen Menschen einen Rollstuhl mieten: Nach einer Operation am Bein, an der Hüfte oder am Rücken, wenn das Gehen für einige Wochen nicht oder nur eingeschränkt möglich ist. Bei einer plötzlichen Erkrankung, die die Mobilität vorübergehend einschränkt — etwa nach einem Schlaganfall in der Reha-Phase. Für die Pflege älterer Angehöriger, wenn Wege außer Haus nicht mehr selbstständig zurückgelegt werden können. Für Reisen mit eingeschränkt mobilen Familienmitgliedern, etwa in Großstädten oder Freizeitparks. Und nicht zuletzt nach Sportverletzungen, bei denen ein Bruch oder eine Bänderverletzung vorübergehend einen Rollstuhl notwendig macht.
Der entscheidende Vorteil der Anmietung gegenüber dem Kauf liegt in der Flexibilität. Sie bezahlen nur für die tatsächliche Nutzungsdauer, müssen sich nicht um Wartung kümmern und können das Modell auch wechseln, wenn sich Ihr Bedarf ändert. Außerdem sparen Sie sich die Frage der Lagerung und der späteren Wiederverkäufbarkeit.
Wichtig ist die Unterscheidung zwischen kurzfristigem privatem Bedarf und medizinisch verordnetem Hilfsmittel. Bei Letzterem läuft die Versorgung in der Regel über die Krankenkasse und das Sanitätshaus arbeitet im Rahmen eines Kassenvertrags. Bei privatem Bedarf — etwa für den Urlaub oder die Übergangslösung — schließen Sie einen direkten Mietvertrag mit dem Sanitätshaus.
Die Bandbreite an Rollstühlen ist größer, als viele Menschen denken. Wer zum ersten Mal einen Rollstuhl mieten möchte, ist oft überrascht von der Vielfalt. Welcher Typ der richtige ist, hängt von der Nutzungsdauer, dem Einsatzort, dem Gewicht des Nutzers und der körperlichen Verfassung ab. Die wichtigsten Kategorien im Überblick:
Standard-Rollstühle sind die häufigste Variante. Es handelt sich um klassische Faltrollstühle aus Stahl- oder Aluminiumrahmen mit fester Sitzbreite, die im Auto verstaut werden können. Sie eignen sich für Nutzer, die zeitweise von einer Begleitperson geschoben werden, aber auch selbst mit den Greifringen rangieren können. Das Eigengewicht liegt typischerweise bei 15 bis 18 Kilogramm.
Leichtgewicht-Rollstühle wiegen oft nur 9 bis 12 Kilogramm und sind aus Aluminium oder Carbon gefertigt. Sie sind besonders praktisch für Menschen, die viel eigenständig fahren, häufig ins Auto ein- und ausladen oder mit dem Rollstuhl reisen wollen. Der Aufpreis lohnt sich, sobald der Rollstuhl regelmäßig getragen werden muss.
Elektrorollstühle ermöglichen die völlig selbstständige Mobilität ohne Kraftaufwand. Sie kommen zum Einsatz, wenn die Armkraft nicht mehr ausreicht, um sich selbst fortzubewegen, oder wenn längere Strecken zurückgelegt werden müssen. Reichweite, Geschwindigkeit und Zulassung für den Straßenverkehr unterscheiden sich je nach Modell. Achten Sie bei der Anmietung auf die Akkulaufzeit und die maximale Zuladung.
Reha-Rollstühle sind speziellere Modelle, die nach einer Operation oder während einer langfristigen Therapie zum Einsatz kommen. Sie verfügen oft über verstellbare Beinstützen, Anti-Dekubitus-Sitzkissen und besondere Rückenlehnen. Die Anpassung erfolgt idealerweise individuell durch das Sanitätshaus.
Pflegerollstühle richten sich an Menschen, die längere Zeit im Rollstuhl verbringen, etwa in der häuslichen Pflege oder im Pflegeheim. Sie zeichnen sich durch besonderen Sitzkomfort, hohe Verstellbarkeit (Sitzwinkel, Rückenlehne, Beinstützen) und oft eine integrierte Kopfstütze aus.
Kinder-Rollstühle berücksichtigen die spezifischen Anforderungen von Kindern: kleinere Sitzmaße, mitwachsende Rahmen, oft auffällige Farben und sicherere Bremssysteme. Auch hier ist eine fachliche Anpassung durch das Sanitätshaus essenziell.
Wenn Sie unsicher sind, welcher Typ für Ihre Situation passend ist, beraten Sie die Sanitätshäuser unseres Netzwerks gerne — entweder telefonisch vorab oder im persönlichen Termin vor Ort.
Die Mietpreise für Rollstühle hängen von vier Faktoren ab: dem Modell, der Mietdauer, der Region und dem jeweiligen Sanitätshaus. Eine pauschale Antwort gibt es nicht — die folgende Übersicht gibt aber eine realistische Orientierung für den deutschen Markt im Jahr 2026.
Standard-Rollstühle kosten in der Tagesmiete typischerweise zwischen 5 und 15 Euro. Für eine Wochenmiete liegen die Preise meist zwischen 25 und 50 Euro, eine Monatsmiete bewegt sich im Rahmen von 60 bis 120 Euro. Je länger die Mietdauer, desto günstiger wird der Tagessatz im Verhältnis.
Leichtgewicht-Modelle sind etwa 30 bis 50 Prozent teurer als Standard-Rollstühle. Tagesmieten liegen hier bei 10 bis 25 Euro, Monatsmieten bei 90 bis 180 Euro.
Elektrorollstühle sind die teuerste Kategorie. Tagesmieten beginnen bei etwa 25 Euro und können bei hochwertigen Outdoor-Modellen über 60 Euro pro Tag betragen. Monatsmieten liegen typischerweise zwischen 250 und 500 Euro. Bei längerfristigem Bedarf kann sich ein Kauf eher lohnen — hier hilft das Sanitätshaus mit einer ehrlichen Beratung.
Spezialmodelle wie Reha-, Pflege- oder Kinder-Rollstühle werden individuell kalkuliert. Hier hängt der Preis stark von der Ausstattung und den Anpassungen ab. Rechnen Sie mit einem Aufschlag von 20 bis 50 Prozent gegenüber dem Standard-Tarif.
Zusätzliche Kosten, mit denen Sie rechnen sollten: Eine Kaution, die meist zwischen 50 und 250 Euro liegt und nach Rückgabe des unbeschädigten Rollstuhls vollständig erstattet wird. Eine Reinigungspauschale, sofern der Rollstuhl stark verschmutzt zurückgegeben wird. Eventuell eine Lieferpauschale, wenn Sie den Rollstuhl nicht selbst abholen können. Achten Sie beim Mietvertrag auf diese Posten — bei den Sanitätshäusern unseres Netzwerks sind alle Konditionen transparent ausgewiesen.
Ein letzter Tipp: Manche Sanitätshäuser bieten die Tagesmiete kostenlos an, wenn Sie den Rollstuhl direkt im Anschluss kaufen. Das ist besonders dann sinnvoll, wenn Sie unsicher sind, ob ein bestimmtes Modell wirklich zu Ihnen passt — Sie testen es unter Alltagsbedingungen, bevor Sie sich entscheiden.
Ja — unter bestimmten Voraussetzungen. Ob und in welcher Höhe Ihre gesetzliche Krankenversicherung die Kosten für einen Mietrollstuhl trägt, hängt davon ab, ob ein medizinischer Bedarf besteht und ob eine ärztliche Verordnung vorliegt.
Voraussetzungen für eine Kostenübernahme: Ihr Arzt stellt eine Verordnung aus, aus der hervorgeht, dass ein Rollstuhl aus medizinischen Gründen notwendig ist — zum Beispiel nach einer Operation, bei einer chronischen Erkrankung oder während einer Reha-Phase. Das Sanitätshaus muss Vertragspartner Ihrer Krankenkasse sein. Die Krankenkasse genehmigt die Versorgung vorab — in manchen Fällen auch rückwirkend bei Notfallversorgung.
Ablauf der Kassenversorgung: Sie erhalten vom Arzt eine Verordnung (Muster 16 oder Hilfsmittelverordnung), gehen damit zu einem Sanitätshaus mit Kassenvertrag, das Sanitätshaus stellt den Antrag bei der Krankenkasse und nach Genehmigung erhalten Sie den Rollstuhl — gegen eine gesetzliche Zuzahlung von 10 Prozent des Hilfsmittelwerts (maximal 10 Euro pro Monat, bei Befreiung entfällt dies).
Was nicht übernommen wird: Privater Bedarf ohne medizinische Notwendigkeit — etwa für Urlaubsreisen, Freizeitausflüge oder als Komfortlösung — ist grundsätzlich selbst zu zahlen. Auch wenn Sie ein Modell wählen, das über die kassenärztlich anerkannte Standardversorgung hinausgeht, zahlen Sie den Mehrpreis selbst (sogenannter Mehrkostenanteil).
Private Krankenversicherung: PKV-Versicherte haben in der Regel einen Leistungsanspruch ähnlich dem der GKV, jedoch variieren die genauen Bedingungen je nach Tarif erheblich. Klären Sie die Übernahme vorab schriftlich mit Ihrer Versicherung.
Im Zweifel hilft Ihr Sanitätshaus weiter — gute Häuser prüfen vor Ort, welche Leistungen abrechenbar sind, und leiten bei Bedarf den Genehmigungsprozess ein.
Die häufigste und empfehlenswerteste Anlaufstelle ist das Sanitätshaus. Sanitätshäuser sind auf Hilfsmittelversorgung spezialisiert, verfügen über geschultes Fachpersonal und können den Rollstuhl an Ihre Körpermaße und Bedürfnisse anpassen. Im Gegensatz zu Online-Verleihplattformen bieten sie außerdem eine fachliche Beratung, technische Einweisung und schnelle Hilfe bei Defekten.
Apotheken führen an manchen Standorten einfache Standardrollstühle im Mietbestand, vor allem für kurzfristigen Bedarf. Die Auswahl ist begrenzt, eine Anpassung findet in der Regel nicht statt.
Krankenhäuser und Reha-Kliniken verleihen intern oft Rollstühle für den Aufenthalt, jedoch ist eine externe Anmietung meist nicht möglich. Nach der Entlassung werden Sie in der Regel an ein Sanitätshaus verwiesen.
Online-Verleihportale gibt es vereinzelt, insbesondere für Touristen-Destinationen. Die Qualität der Modelle und der Hygiene ist schwerer zu prüfen. Für kurzfristige Bedarfe oder unbekannte Situationen raten wir zur Vorsicht.
Krankenkassen-Partnernetzwerke: Wenn die Kosten von Ihrer Kasse übernommen werden, müssen Sie ein Sanitätshaus wählen, das einen Vertrag mit Ihrer Kasse hat. Auf Rollstuhl-Ausleihen.de können Sie nach PLZ suchen und sehen, welche Sanitätshäuser in Ihrer Nähe diese Voraussetzung erfüllen.
Unser Tipp: Rufen Sie vorab an, schildern Sie kurz Ihre Situation und fragen Sie nach der Verfügbarkeit. Gute Sanitätshäuser können oft noch am selben Tag einen Rollstuhl bereitstellen — entweder zur Abholung oder, gegen Aufpreis, mit Lieferung nach Hause.
Nicht jeder Rollstuhl passt zu jedem Nutzer — und ein schlecht angepasstes Hilfsmittel kann im schlimmsten Fall zu Druckstellen, Haltungsschäden oder Stürzen führen. Die folgende Checkliste hilft Ihnen, nichts Wichtiges zu übersehen.
Sitzbreite und Sitztiefe: Die Sitzfläche sollte so breit wie Ihre Hüfte plus je zwei Zentimeter Luft an beiden Seiten sein. Zu breit bedeutet schlechte Kontrolle der Greifringe; zu eng erhöht das Druckstellenrisiko. Die Sitztiefe sollte so sein, dass zwischen Kniekehle und Sitzvorderkante etwa zwei Fingerbreit Abstand bleiben.
Sitzhöhe und Fußstützen: Die Fußstützen sollten so eingestellt sein, dass die Oberschenkel waagerecht aufliegen und die Fersen fest auf der Stütze ruhen — keine Hohlstellung unter den Oberschenkeln. Das entlastet Rücken und Gesäß.
Gewicht des Rollstuhls: Wenn Sie oder eine Begleitperson den Rollstuhl regelmäßig ins Auto laden, ist das Eigengewicht entscheidend. Ab 15 Kilogramm wird es für viele Menschen anstrengend. Klären Sie im Voraus, ob ein Leichtgewichtsmodell sinnvoll ist.
Zustand und Bremsen: Testen Sie vor Ort beide Bremsen auf Funktion und Feststellwirkung. Prüfen Sie die Reifen auf sichtbaren Verschleiß und die Fußstützen auf Vollständigkeit. Ein seriöses Sanitätshaus übergibt nur geprüfte, desinfizierte Rollstühle.
Mietvertrag lesen: Achten Sie auf Kautionshöhe, Rückgabebedingungen, Haftung bei Schäden und eventuell anfallende Reinigungsgebühren. Dokumentieren Sie vorhandene Kratzer oder Beschädigungen bei Übernahme schriftlich oder mit einem Foto.
Einweisung verlangen: Fragen Sie ausdrücklich nach einer Einweisung in die Handhabung — insbesondere bei Elektrorollstühlen, aber auch bei Faltmechanismus, Bremsen und Fußstützen. Das dauert nur wenige Minuten und kann Missgeschicke verhindern.
Rollstühle werden in drei gängigen Mietzeiträumen angeboten: tageweise, wochenweise und monatsweise. Welches Modell für Sie sinnvoll ist, hängt von der voraussichtlichen Nutzungsdauer und davon ab, ob sich die Situation im Verlauf verändern kann.
Tagesmiete ist die flexibelste Option. Sie eignet sich für einzelne Ausflüge, Arztbesuche, Städtetrips oder unvorhergesehene Kurzbedarfe. Der Tagessatz ist im Verhältnis der teuerste, bietet aber maximale Freiheit — keine Mindestlaufzeit, keine Bindung. Typischer Einsatz: Wochenendausflug mit eingeschränkt mobilem Angehörigen, Kurzurlaub.
Wochenmiete bietet einen mittleren Kompromiss aus Flexibilität und Ersparnis. Der Tagessatz liegt meist 40 bis 60 Prozent unter dem reinen Tagespreis. Typischer Einsatz: Urlaub, Erholungsphase nach einer Operation, Überbrückung bis zur Kassenversorgung.
Monatsmiete ist die wirtschaftlichste Lösung bei längerem Bedarf. Viele Sanitätshäuser bieten ab dem zweiten oder dritten Monat weitere Rabatte. Wichtig: Klären Sie die Kündigungsfrist — bei seriösen Anbietern ist eine monatliche Kündigung ohne Sonderkosten möglich. Typischer Einsatz: langwierige Reha-Phase, häusliche Pflege, chronische Erkrankung mit unklarer Dauer.
Faustregel: Wenn Sie den Rollstuhl länger als zwei Wochen benötigen, lohnt sich die Monatsmiete fast immer gegenüber der Tages- oder Wochenmiete. Bei mehr als drei Monaten lohnt es sich, parallel über einen Kauf nachzudenken — viele Sanitätshäuser können die bisher gezahlte Miete dabei auf den Kaufpreis anrechnen.
Reisen mit einem Rollstuhl sind heute gut planbar — wenn man ein paar Dinge im Voraus klärt. Ob Sie einen eigenen Rollstuhl mitnehmen oder am Reiseziel einen leihen, hat jeweils Vor- und Nachteile.
Mitnahme im Flugzeug: Die meisten Fluggesellschaften transportieren Rollstühle kostenlos als Sonderaufgabe. Elektrorollstühle sind jedoch aufwendiger — die Akkus müssen den IATA-Vorschriften entsprechen und dürfen oft nur mit Voranmeldung mitgenommen werden. Informieren Sie sich spätestens 48 Stunden vor Abflug bei Ihrer Airline über die genauen Bedingungen. Manche Sanitätshäuser stellen spezielle Reisebescheinigungen für die Airline-Kommunikation aus.
Am Reiseziel mieten: In vielen touristischen Städten und Kurorten gibt es Sanitätshäuser oder Verleihstationen, die kurzfristig Rollstühle vermieten. Der Vorteil: Sie reisen ohne Gepäck und haben am Ziel ein frisch gewartetes Modell. Der Nachteil: Sie kennen das Modell nicht vorab und müssen auf die Anpassung vertrauen. Buchen Sie möglichst im Voraus, besonders in der Hochsaison.
Barrierefreiheit am Reiseziel prüfen: Nicht alle Hotels, Sehenswürdigkeiten und Verkehrsmittel sind rollstuhlgerecht zugänglich. Nützliche Ressourcen sind die offiziellen Tourismusseiten vieler Städte sowie Bewertungsportale mit Barrierefreiheitsfilter. Öffentliche Verkehrsunternehmen bieten häufig Bordbücher mit Angaben zur Barrierefreiheit an.
Reise-Rollstühle: Wenn Sie häufig reisen, lohnt ein leichtes, faltbares Modell mit kleinen Rädern, das in die Gepäckablage eines Zuges oder in den Kofferraum eines Kleinwagens passt. Gewicht unter 10 Kilogramm und eine kompakte Faltmaße sind hier die wichtigsten Kriterien. Sprechen Sie mit dem Sanitätshaus gezielt nach einem „Reise-Rollstuhl" oder „Transitrollstuhl".
Hygiene ist beim Mietrollstuhl kein optionales Extra — sie ist Pflicht. Seriöse Sanitätshäuser reinigen und desinfizieren jeden Rollstuhl nach jeder Rückgabe nach festgelegten Standards. Die Vorgaben des Robert-Koch-Instituts (RKI) bilden dabei die Mindestanforderung; viele Häuser arbeiten zusätzlich nach Qualitätssicherungssystemen ihrer Fachverbände.
Was bei der Aufbereitung gemacht wird: Alle Kontaktflächen — Greifringe, Armlehnen, Sitzfläche, Rückenpolster — werden mit geprüften Desinfektionsmitteln behandelt. Stoff- und Schaumstoffteile werden auf Verschmutzung und Geruch geprüft; bei Bedarf werden sie gewaschen oder ausgetauscht. Die Mechanik (Bremsen, Fußstützen, Kippschutz) wird auf Funktion geprüft und bei Verschleiß repariert oder ersetzt.
Was Sie selbst tun sollten: Wischen Sie den Rollstuhl bei längerer Nutzung in regelmäßigen Abständen mit einem feuchten Tuch und einem milden Haushaltsreiniger ab — besonders die Greifringe. Vermeiden Sie intensive Nässe an den Lagerungen und Achsen. Geben Sie den Rollstuhl so zurück, wie Sie ihn übernommen haben — grob verschmutzte Teile können zu einer Reinigungspauschale führen.
Lieferung und Abholung: Viele Sanitätshäuser bieten gegen Aufpreis die Lieferung an Ihre Adresse an. Besonders sinnvoll ist das, wenn Sie nach einer Operation noch nicht mobil sind oder keinen Fahrer zur Verfügung haben. Klären Sie Vorlaufzeit, Liefergebiet und Kosten vorab telefonisch. Einige Häuser bieten auch Lieferung am Folgetag an — in Großstädten teils noch am gleichen Tag.
Bei der Rückgabe bieten manche Häuser ebenfalls eine Abholung an. Wenn Sie den Rollstuhl selbst zurückbringen, sollten Sie beim Rückgabegespräch den Zustand gemeinsam protokollieren — das schützt Sie vor späteren Diskussionen über vermeintliche Schäden.
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Warum Rollstuhl-Ausleihen.de? Wir haben den Markt strukturiert, damit Sie nicht selbst stundenlang recherchieren müssen. Alle gelisteten Sanitätshäuser werden von uns geprüft, bevor sie freigeschaltet werden. Unser Ziel ist, dass jede Suche innerhalb von Minuten zum richtigen Anbieter führt — weil gerade in Momenten eingeschränkter Mobilität Zeit zählt.
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Die Tagesmiete für einen Standard-Rollstuhl liegt typischerweise zwischen 5 und 15 Euro. Wochen- und Monatsmieten sind anteilig günstiger. Elektrorollstühle und Spezialmodelle sind teurer. Die genauen Konditionen erfahren Sie direkt beim Sanitätshaus.
Bei medizinischer Notwendigkeit und ärztlicher Verordnung ja — meist über das Vertragsanerkennungsverfahren der gesetzlichen Krankenkasse. Für kurzfristigen Bedarf (Urlaub, Reha-Übergang, Privatpflege) ist die Anmietung in der Regel selbst zu zahlen.
In den meisten Sanitätshäusern unseres Netzwerks ist ein Standard-Rollstuhl noch am gleichen Werktag abholbereit. Spezialmodelle können 1–3 Werktage Vorlaufzeit benötigen.
Für die reine Miete benötigen Sie kein Rezept. Wenn Ihre Krankenkasse die Kosten übernehmen soll, ist eine ärztliche Verordnung erforderlich.
Ja. Viele Anbieter haben spezielle Reise- und Wochenend-Tarife. Klären Sie vorab, ob der Rollstuhl flugtauglich ist und ob Versand möglich ist.
Sanitätshäuser sind verpflichtet, Mietrollstühle nach jeder Rückgabe gründlich zu reinigen und zu desinfizieren. Hygienestandards entsprechen den Vorgaben des Robert-Koch-Instituts.
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